Biolandbetrieb Schindele, Weil der Stadt

Johannes Schindele hat das enge Zusammenspiel von Landwirtschaft und Landschaftsentstehung direkt vor Augen. Tag für Tag. Direkt vor dem Hof, erklärt Schindele, „wächst“ beispielsweise – durch die Bearbeitung der Felder und das Befahren des Weges – ein Hohlweg. Viele Landschaftselemente um den Hof herum, machen deutlich, dass Landwirtschaft nicht nur Erzeugung von Lebensmitteln bedeutet. Ob die für das Heckengäu typischen Steinriegel, Feldraine oder Talsenken, Landbewirtschaftung bedeutet auch die Offenhaltung und Pflege der Landschaft, die viele gerne in der Freizeit nutzen. Der Betrieb wurde 1997 von den Eltern übernommen und gleich auf biologische Produktion umgestellt. Der alte Stall war ein Anbindestall. Die Bioland-Richtlinien besagen, dass den Tieren ein Auslauf ermöglicht werden soll. Deshalb war ein Stallneubau notwendig und so gibt es jetzt im Stall den Futterbereich, eine überdachte Liegefläche und einen befestigten Auslauf im Hof, wo sich Kühe und Kälber wohl fühlen.

Betriebsdaten

Betriebsfläche: ca. 90 ha

Außenwirtschaft: Dinkel, Hafer, Triticale, Sommerweizen, Erbsen, Luzerne, Wiesen

Tierhaltung: 40 Milchkühe, 35 Jungvieh, Schafe, 20 Hühner

Themen

  • Nutztiere, vom Kalb zur Kuh
  • Kulturpflanzen
  • Ökologie/Boden
  • biologische Wirtschaftsweise

Besonderheiten

  • Ökobetrieb (Bioland)

Anfahrt

S-Bahn nach Weil der Stadt

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